In 60 Jahren müssen wir uns, wegen dem Klimawandel, auf mehr Hitzewellen einstellen. Symbolfoto: Pascal Höfig
In 60 Jahren müssen wir uns, wegen dem Klimawandel, auf mehr Hitzewellen einstellen. Symbolfoto: Pascal Höfig

Klima: Wie heiß wird es in 2080 in Passau?

Gerade jetzt, wenn wir mit Handschuhen und Mütze über den Passauer Christkindlmarkt schlendern, denken wir öfter einmal an den heißen Sommer dieses Jahr zurück. Die einen sehnen sich nach den heißen Temperaturen, die anderen beunruhigen die tropischen Temperaturen mehr. Denn die Erderwärmung rückt seit Jahren näher und näher in das Bewusstsein. Die Weltklimakonferenz berät seit Sonntag wieder über die Problematik. Wie heiß es 2080 in Passau werden soll, dem Klimawandel zu Folge, kann man jetzt auf der Website der Tagesschau herausfinden.

In Hamburg wird es so heiß wie in Afrika

Das eigentliche Ziel war es die Erwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen, so wie es 2015 die Klimakonferenz in Paris festlegte. Das hört sich auf den ersten Blick zwar nicht viel an, aber wir Menschen werden erhebliche Folgen spüren. Modellrechnungen zu Folge wird es bei einer Erwärmung von 1,8 Grad in 60 Jahren im vermeintlich kühlen Hamburg dann so heiß, wie im südlichen Afrika. In Passau dürfen wir uns auf Durchschnittstemperaturen wie im ostafrikanischen Ruanda einstellen, so der Bericht der Tagesschau.

In Passau wird es bei einem Anstieg von 4,2 Grad, in 60 Jahren so heiß wie in Simbabwe. Foto: Screenshot Tagesschau.de

In Passau wird es bei einem Anstieg von 4,2 Grad, in 60 Jahren so heiß wie in Simbabwe. Foto: Screenshot Tagesschau.de

Wenn es die Erde aber noch schlimmer treffen könnte und die globale Erwärmung von 4,2 Grad auf uns zu kommt, so hätten wir es in Passau so heiß wie in Bulawayo in Simbabwe mit einer Tageshöchsttemperatur von 29,2 Grad im wärmsten Monat.

Daten basieren auf Prognosen

Die Zahlen basieren auf den Daten des Weltklimarates IPCC. Forscher haben auf diesen Zahlen aufgebaut und Prognosen für die Temperaturentwicklungen angestellt. Das sind natürlich alles nur Rechenmodelle, die sich in Zukunft noch verändern können. Die Zahlen sollten aber dennoch unterstreichen wie wichtig es ist jetzt schon gegen den Klimawandel anzukämpfen um Hitzewellen wie im Sommer 2018 nicht zum Dauerphänomen zu machen.

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