Auch dieses Jahr bleibt die Marienbrücke an Silvester für Feiernde (Fußgänger und Radfahrer) gesperrt. Foto: Sabine Brummer
Auch dieses Jahr bleibt die Marienbrücke an Silvester für Feiernde (Fußgänger und Radfahrer) gesperrt. Foto: Sabine Brummer

7 nervige Situationen, die jeder Autofahrer in Passau kennt

Autofahren in Passau –  das kann einem schon den letzten Nerv rauben. Diese 7 Situationen hat bestimmt schon jeder Passauer Autofahrer erlebt:

Stau auf der Marienbrücke

Da will man einfach nur entspannt und schnell in die Innstadt rüber fahren und dann steht man plötzlich gefühlt zwei Stunden im Stau. Gleiches kann einem auch in die Gegenrichtung ereilen. Aber man muss es einfach hinnehmen und dahintuckern, rechts wird man zügig von grinsenden Radfahrern überholt, der Hintermann fährt fast in den Kofferraum – ach, was für ein schöner Start in den Feierabend!

Autofahrer, die auf Höhe Kowalski einparken – und es einfach nicht können

Ähnliche Situation: man steht am Inn im Stau, diesmal weiß man aber wieso: irgend so ein Spezialist muss dringend zur Hauptverkehrszeit vorm Kowalski einparken, was ja noch okay wäre – aber parken scheint auch nicht so seine Stärke zu sein…Willkommen zurück in der Fahrschule!  Nach 100 Korrekturzügen und einer massiven Verspätung geht’s dann endlich weiter!

Die Linksabbiegung von der Voglau auf die Marienbrücke

Wie schön es doch ist, wenn man durch die Voglau fährt und die Autos am Bordstein so weit in die Straße reinstehen, dass man kaum vorbeikommt. Endlich kommt man am Friedhof an, dort wartet dann schon das nächste Übel: ein Auto steht so weit außerhalb des Parkplatzes, dass das Vorbeifahren unmöglich erscheint. Das war dann aber noch nicht alles: in der engen Gasse, die am Friedhof vorbeiführt will das Gegenüber nicht rückwärts fahren, obwohl man selbst schon 3/4 der Strecke zurückgelegt hat. Last but not least: man will links auf die Marienbrücke abbiegen, aber keiner lässt einen raus. Eine Ewigkeit später ergibt sich eine Chance, doch dann rennt genau dann wenn man abbiegen will ein Fußgänger vors Auto. Also weiter warten…

Reißverschlussverfahren

Das Reißverschlussverfahren scheint ein ziemliches Fremdwort in Passau zu sein. Kaum würde man es brauchen, drücken sich gleich zwei oder mehr Autos in die Lücke, die nur für eines bestimmt gewesen wäre, ein gutes Beispiel dürfte die Nikolastraße auf Höhe der Shell-Tankstelle sein.

Rennfahrer auf der Neuburger Straße

Die Neuburger Straße ist eine tolle Straße – schön gerade, mehrere Spuren, trotz der vielen Ampeln kommt man hier ganz gut voran. Das denken sich wohl auch immer mal wieder Rowdies, die glauben hier „The Fast & the Furious“ nachahmen zu müssen. Vor allem in den Nachtstunden könnte man regelrecht glauben, die Leute treffen sich hier zu Straßenrennen.

Radfahrer, die mitten auf der Straße fahren

Dass nicht immer ein Radweg vorhanden ist und somit Radfahrer auch mal auf der Straße fahren müssen, erklärt sich ja von selbst. Rücksicht auf Autos nehmen? Fehlanzeige! Er fährt in der Mitte der Straße in solchen Schlangenlinien, dass man fast meinen könnte, es wäre schon wieder Dult und er hätte zwei Maß Bier intus. Also gut, dann eben hinterherfahren und noch mehr Stau produzieren. Dies soll übrigens nicht heißen, dass man nicht gegenseitige Rücksichtnahme zeigen sollte!

Dem Bus auf der Innstraße hinterher

Man will eigentlich nur gemütlich die Innstraße entlang fahren – und das wird es auch, nur halt im Sinne von extrem langsam. Diese Situation ist zwar nervig, aber gerechtfertigt, denn natürlich sind wir sehr dankbar für den ÖPNV. Aber alle fünf Meter muss man bremsen, weil der Bus vorne an der Haltestelle anhält. Vorbeifahren unmöglich, immer ist Gegenverkehr da.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT