Aussicht vom Oberhaus Passau. Foto: Sabine Brummer
Aussicht vom Oberhaus Passau. Foto: Sabine Brummer

Airbnb: Welche Richtlinien gibt es in Passau?

In Deutschland gab es im vergangenen Jahr über Airbnb 68.000 aktive Gastgeber. Diese haben zwei Millionen Gäste beherbergt. Die durchschnittliche Anzahl, in denen ein Gastgeber seine oder ihre Wohnung teilt, beträgt 25 Nächte. Doch für viele bringt die Plattform nicht nur Vorteile mit sich. Eine gewisse Anzahl an Wohnungen fällt durch Zweckentfremdung auf dem Wohnungsmarkt weg. Dadurch wird die Wohnraumknappheit zusätzlich verstärkt. Die Gesetze für Vermietungen über Airbnb regelt jede Stadt selbst. Gesetze und Bestimmungen, die für Vermieter relevant sind, fallen in mehrere Kategorien. Dazu gehören Baugesetze, Wohnraumschutzgesetze, Zweckentfremdungsverbotsgesetze und Steuergesetze. Was tun die Städte gegen Zweckentfremdung?

Das sagt die Stadt Passau dazu:

„Konkrete Zahlen, wie viele Wohnungen zweckentfremdet werden, liegen uns leider nicht vor. Grundsätzlich beobachten wir aber die Airbnb-Angebote in der Stadt Passau. Derzeit können wir keine Fehlentwicklungen erkennen. Wir werden aber weiterhin die Entwicklung im Auge behalten und stichprobenartig kontrollieren. Sobald wir den Eindruck gewinnen, dass hier Fehlentwicklungen entstehen, werden wir diesen Bereich thematisieren. Wir dulden auf keinen Fall „Schwarz-Hotellerie“ in Konkurrenz zu unseren steuerzahlenden Betrieben. Außerdem haben wir natürlich größtes Interesse, dass die Qualitätsstandards, die unsere Beherbergungsbetriebe gewährleisten, erhalten bleiben.“

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