Passau. Foto: Sabine Brummer
Passau. Foto: Sabine Brummer

Kanalsanierung in der Altstadt startet am 8. Oktober

Die Kanal- und Fahrbahnsanierung im Altstadt-Bereich Steinweg/Große Messergasse kann beginnen. Ab Montag, 8. Oktober, wird der erste Sanierungsabschnitt vom Paulusbogen bis zur Garageneinfahrt am Landratsamt in Angriff genommen. Dafür ist eine Bauzeit von drei Wochen eingeplant.

Steinweg als Haupterschließungsader

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Nachdem wir die Sanierung der Hängebrücke jüngst erfolgreich abgeschlossen haben, widmen wir uns in der Altstadt nun den notwendigen Arbeiten an Kanal und Fahrbahn. Da der Steinweg die Haupterschließungsader darstellt, werden wir die Sperrungen im Sinne der dort ansässigen Bürgerinnen und Bürger und Geschäftsleute auf ein Mindestmaß reduzieren.“

Gesamtsanierung bis 2020

Die Gesamtsanierung wird in vier Abschnitten bis 2020 realisiert. Dadurch können Straßensperrungen auf jeweils maximal drei Wochen beschränkt werden, um die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten bestehen aus grabenlosen Inlinersanierungen am Kanal, der Erneuerung von Kanalschächten und der punktuellen Ausbesserung des Fahrbahnbelags. Letztere geschieht durch die Erneuerung besonders geschädigter Pflasterflächen im Fahrbahnbereich und den Austausch gebrochener Gehwegplatten.

Verbesserung der Barrierefreiheit

Indem geschnittene Pflasterstreifen eingebaut und Bordsteine abgesenkt werden, entstehen Fußgängerquerungen, die eine deutliche Verbesserung der Barrierefreiheit in der Altstadt bedeuten. Die Planungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeauftragten der Stadt Passau sowie der Dienststelle für Stadtgestaltung und Altstadtfragen erarbeitet.

Zur Durchführung der Bauarbeiten ist es erforderlich, für die Dauer der Maßnahme den Steinweg zwischen Paulusbogen bis Landratsamt für den Verkehr zu sperren. Hierbei erfolgt die Sperrung bereits im Bereich der Roßtränke auf Höhe der Nagelschmiedgasse, sodass während der Bauzeit die Zufahrt zum Rindermarkt nicht möglich ist.

Lieferverkehr kann weiterhin erfolgen

Der Lieferverkehr der dort ansässigen Geschäfte kann bis 10 Uhr über die Fußgängerzone, also über die Ludwigsstraße und den Heuwinkel erfolgen. Die Ausfahrt ist bis 10 Uhr über die Roßtränke gewährleistet. Nach 10 Uhr kann der Rindermarkt nicht mehr angefahren werden. Die Zufahrt zum Dom und zur Parkgarage Landratsamt ist über die Schrottgasse und die Große Messergasse vorgesehen.

Dazu wird in der Schrottgasse während der Bauzeit ein Zweirichtungsverkehr eingerichtet. Im Bereich der Großen Messergasse erfordert diese Verkehrsführung eine Ampelregelung, da ein Zweirichtungsverkehr aus Platzgründen dort nicht möglich ist. Der Fußgängerverkehr kann während der gesamten Bauphase ohne größere Einschränkungen die Altstadtstraßen passieren. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge ist jederzeit gewährleistet.

Anwohner werden postalisch informiert

Die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden werden über diese Maßnahme von der Stadt Passau postalisch informiert. Bei Fragen stehen Joachim Raab (Tel. 0851/396-477), Alan McGee (-233) und Thomas Teichmann (-326) als Ansprechpartner zur Verfügung.

Über die Sanierung von Kanal und Fahrbahn im Altstadtbereich wurde lange diskutiert. Am Ende stand der Entschluss, dass eine Generalsanierung aufgrund der dafür notwendigen Vollsperrung von einem Jahr, der daraus resultierenden Beeinträchtigungen für die Anwohner und den Verkehr sowie den erheblichen Kosten nicht sinnvoll ist. Stattdessen wurde eine Sanierung in Abschnitten erarbeitet, die eine verträgliche Umsetzung für alle Beteiligten ermöglicht.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Passau. 

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