Symbolbild Demonstration. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Demonstration. Foto: Pascal Höfig

„Demo für grenzüberschreitende Solidarität“: Rund 500 Teilnehmer erwartet

Am kommenden Samstag, den 15. September wird in Passau demonstriert. Von 14 bis ca. 16.30 Uhr findet die „Demo für grenzüberschreitende Solidarität“ statt – im wahrsten Sinne der Ankündigung auch grenzüberschreitend, einer der beiden Demozüge hat ihren Start nämlich in Gattern (Österreich). Laut Anmeldung beim Ordnungsamt rechnen Polizei und Stadt Passau mit rund 500 Teilnehmern. Unter dem Motto „grenzüberschreitende Solidarität“ setzen sich die Veranstalter für offene Grenzen ein. Laut Webseite werden bei der Schlusskundgebung „die Mauern der „Festung Europa“ symbolisch eingerissen“.

Abschlusskundgebung am Ludwigsplatz

Rund 300 Teilnehmer werden laut Informationen der Polizei auf der Versammlungsstrecke „Europaplatz-Bahnhofstraße-Theresienstraße-Inn Promenade-Fünferlsteg“ erwartet, weitere 200 auf der Strecke „Gattern-Mariahilfberg-Schärdinger Straße-Neutorgraben-Jahnstraße-Severinstor-Fünferlsteg“. Ein gemeinsamer Marsch werde dann vom Fünferlsteg durch die Augustinerstraße, den Klostergarten, die Dr. Hans-Kapfinger-Straße hinunter zum Ludwigsplatz führen, wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Laut der Stadt Passau habe im Vorfeld aufgrund des Marschweges ein Kooperationsgespräch mit der Veranstalterin und der Polizei stattgefunden.

Sicherheitskonzept in Absprach mit der Stadt

Die Versammlung wurde, so der Sprecher der Polizei Passau, von der Königlich Bayerischen Antifa Regensburg beim Ordnungsamt der Stadt Passau angemeldet. Auf die Frage, ob mit Gegenveranstaltungen zu rechnen sei, heißt es: „Weitere Versammlungen wurden zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht angezeigt.“

Der Polizeisprecher erklärt weiter: „Für die Versammlung wurde in Absprache mit der Stadt Passau ein Sicherheitskonzept erstellt, um die Sicherheit und Ordnung der Versammlung, aber auch der Bevölkerung zu gewährleisten und die Verkehrsbeeinträchtigungen, vor allem in der Innstadt, so gering wie möglich zu halten. Am Einsatztag werden ausreichend Polizeikräfte bereitgehalten. Es steht jedoch immer das Grundrecht der Versammlungsfreiheit im Vordergrund. Eine gegenseitige Absprache mit den österreichischen Kollegen fand statt.“

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