Daniel Kaiser-Küblböck. Pressefoto: www.daniel-kueblboeck.de
Daniel Kaiser-Küblböck. Pressefoto: www.daniel-kueblboeck.de

Passauer Entertainer vermisst: Küblböcks Familie äußert sich auf seiner Webseite

Sänger Daniel Küblböck, der aus Hutthurm (Landkreis Passau) stammt und bei der 1. Staffel DSDS den dritten Platz belegte, ist seit Sonntag, den 09. September vermisst und wohl bei Neufundland in den frühen Morgenstunden vom Schiff AIDAluna gesprungen, das von Hamburg aus auf dem Weg nach New York war. Die Küstenwache suchte intensiv, am Montag folgte in den Abendstunden die Nachricht, dass die Suche eingestellt worden wäre.

Reaktion der Familie

Die Familie des Sängers veröffentlichte am 10. September eine Stellungnahme auf der Webseite des Entertainers. Seit Bekanntwerden des Vorfalls ist die Seite aufgrund von Überlastung nur temporär erreichbar, der Fall um Küblböck scheint viele Menschen zu erreichen und bewegen.  „Wir, die Familie, Angehörige und enge Freunde, sind tief bestürzt und haben derzeit keine Kraft die Vorfälle zu kommentieren. Wir bitten im Namen aller Betroffenen um Verständnis in dieser schweren Zeit! Vielen Dank! Wir denken mit all unserer Kraft und Liebe an Daniel und hoffen auf ein großes Wunder…„, so heißt es unter anderem auf der Seite. Die Medien werden darüber hinaus darum gebeten auf direkte Anfragen und Anrufe zu verzichten, Spekulationen solle kein Raum gelassen werden.

Die Reederei der AIDA veröffentlichte heute ein 2. Pressestatement, in dem der Familie Beistand zugesichert wurde: „In dieser schwierigen Zeit sind wir mit unseren Gedanken bei der Familie des Vermissten. Das AIDA Care Team ist in engem Austausch mit den Angehörigen, um ihnen in allen Fragen zur Seite zu stehen. AIDA kooperiert vollumfänglich mit den Behörden und hat seine uneingeschränkte Zusammenarbeit für die laufenden Ermittlungen zugesichert.“

Schauspiel-Schule weist Mobbing-Vorwürfe zurück

Nachdem bereits gestern ein angebliches Posting kursierte, indem von Mobbing an der ETI Schauspielschule, die Kübelböck besuchte, die Rede war, äußerte sich die Schule auf ihrer Webseite. Die Erklärung im genauen Wortlaut:  „Wir sind zutiefst bestürzt und geschockt über das Verschwinden unseres Schülers Daniel Kaiser-Küblböck. Die ETI Schauspielschule Berlin möchte zum Schutz der Privatsphäre von Daniel zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen zu den im Internet kusierenden Gerüchten tätigen. Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und Fans.“

Hinweis der Redaktion

Um keinen Anreiz zur Nachahmung zu geben, berichten wir in der Regel nicht über Selbsttötungen, deren Ankündigungen oder Vorfälle, bei denen die Ermittlungslage auf einen möglichen Suizid hindeuten könnte. Außer die Umstände erlangen besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Solltest Du depressiv sein und über Suizid nachdenken, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge!

Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhält man Hilfe und Unterstützung von geschulten Beratern, die Auswege aus schwerwiegenden Lebenssituationen aufzeigen.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT