Symbolbild Veste Oberhaus. Foto: Antonia Bolln
Symbolbild Veste Oberhaus. Foto: Antonia Bolln

5 Fehler, die nur zugezogene Passauer machen

Neu in Passau? Dann kann es schon mal passieren, dass einem der ein oder andere typische „Fehler“ unterläuft. Schließlich muss man Passau erst einmal richtig kennenlernen, um zu verstehen, dass hier Regeln gelten, die zwar nirgends festgeschrieben sind, die man aber trotzdem befolgt. Alle „echten“ Passauer wissen sicherlich, wovon wir reden beziehungsweise schreiben.

Feste Oberhaus

Wer feiert hier ein Fest am Oberhaus? Ein großer Fehler, den man auf keinen Fall begehen sollte, ist den Namen unserer schönen Veste falsch zu schreiben. Noch schlimmer ist es natürlich, das monumentale Gebäude, das über der Stadt thront als „Schloss“ oder gar „Burg“ zu bezeichnen. Nicht umsonst kam es erst kürzlich auf Jodel zu einem kleinen Shitstorm gegen solch einen Rechtschreib-Übeltäter.

Die Inn, der Ilz

Wenn man es nur hört, bekommen Passauer Ohrensausen. Es heißt Der Inn, Die Donau und Die Ilz. Das ist allerdings etwas, das man sehr schnell lernt, denn unsere schönen Flüsse haben es verdient, dass man sie mit dem richtigen Artikel bezeichnet!

Nach 20 Uhr einkaufen gehen

Das ist besonders für Zugezogene aus dem außerbayerischen Raum etwas schwer zu begreifen. Denn statt bis 22 Uhr oder mancherorts sogar bis Mitternacht haben die Läden in Passau nur bis 20 Uhr geöffnet. Da bleibt einem im Notfall nichts anders übrig, als sich den Biernachschub teuer von der Tanke zu besorgen.

Pflastersteine nicht vergessen

Die Altstadt ist gepflastert mit – naja, Pflastersteinen. Da ist sicheres Schuhwerk angebracht. Wenn man mal jemanden mit hochhackigen Stöckelschuhen herum staksen sieht, könnte es sein, dass diese Person erst kurz in Passau ist. Viele geben es nach einigen Touren durch das Nachtleben auf – vom Cubana ins Frizz in Stilettos? Da graust es einem schon beim Gedanken daran.

Auch Fahrrad fahren ist unter den gegebenen Umständen eine eher holprige Angelegenheit. Abgesehen davon, dass es sehr eng in den Gassen der Altstadt werden kann und man sich von Fußgängern gerne mal böse Blicke einfängt, wird es ohne gute Federung oft schnell unangenehm für den Po. Und in der FuZo ist es noch dazu verboten, wer ganz großes Pech hat, hat vielleicht schonmal ein Knöllchen kassiert.

Im Schlabberlook in die Jura-Bib

Gut, Anzug und Kostüm müssen jetzt nicht unbedingt sein, aber in Jogginghose und Schlabbershirt sollte man trotzdem nicht in den heiligen Hallen des Juridicums auftauchen. Hier sind Perlenohrringe, Bluse, Poloshirt und Segelschuhe an der Tagesordnung. Auch eine Designer-Handtasche schadet nicht, bevorzugt von Louis Vuitton natürlich – aber das versteht sich ja sozusagen von selbst.

Eure Ideen

Du hast noch mehr Dinge, die Zugezogene falsch machen? Lass es uns wissen und schreib es in die Kommentare. Wir sind gespannt!

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