Instagrammerin Sarah Amsl. Foto: Theresa Schmid
Instagrammerin Sarah Amsl. Foto: Theresa Schmid

Mode, Instagram, Interaktion: Sarah im Interview

Wie wird man eigentlich Instagrammerin? Die aus dem Landkreis Passau, genauer aus Wegscheid stammende Studentin Sarah Amsel (@sarahamsl) gibt uns einen Einblick in ihre Welt, und warum sie gerade Instagram so toll findet. Sie ist 22 Jahre alt und hat fast 12.000 Abonnenten in dem sozialen Medium.

Mode als Leidenschaft

PE: Liebe Sarah, stell dich doch einmal vor!

Sarah: Nach meinem Abitur habe ich ein Duales Bachelorstudium bei der Allianz absolviert. Ich war hier abwechselnd in Dreimonats-Rythmen im  Versicherungsaußendienst der Allianz Passau tätig und zum Studium an der DHBW-Mannheim. Bereits im Laufe meiner Vertriebstätigkeit habe ich erkannt, dass mir jegliche Interaktionen mit Menschen Spaß machen. Im Anschluss an mein Bachelorstudium (Bachelor of Arts) habe ich mich entschieden meine Allianzkarriere vorerst auf Eis zu legen und eine neue Herausforderung zu suchen.

Seit April diesen Jahres studiere ich an der Universität Passau Business Administration (Master of Science). Um trotzdem weiterhin Berufserfahrung zu sammeln, habe ich mich kurzerhand entschlossen meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Ich arbeite nun während meinem Studium als Modeberaterin im Modehaus Garhammer. Neben meinem Studium und meiner beruflichen Tätigkeit verbringe ich die meiste Zeit mit meiner Familie und Freunden. Besonders wichtig ist mir hier mein zehn Monate alter Bruder, den die meisten ja bereits durch meinen Instagramaccount kennen.

Vom Zuschauer zum Instagrammer

PE: Seit wann bist du auf Instagram aktiv? Was hat dich dazu bewogen, regelmäßig Fotos zu posten?

Sarah: Auf Instagram bin ich seit Oktober 2016. Anfangs dauerte es bis mich dieser Social Media-Hype einholte, aber irgendwann waren all meine Freunde registriert, so entschloss ich mich auch beizutreten. Zuerst nutzte ich die Plattform eher passiv, lediglich um andere Profile anzuschauen und auf dem Laufenden zu bleiben. Irgendwann hatte ich dann plötzlich Spaß daran Bilder an verschiedenen Orten zu machen und regelmäßig etwas zu posten.

PE: Wie hast du es geschafft, so viele Follower aufzubauen? Gab es ein bestimmtes Ereignis?
Sarah: Durch das kontinuierliche Uploaden von Bildern bemerkte ich einen stetigen Zuwachs an Followern, Likes, Views und Kommentaren. Da ich privat sehr gerne reise, habe ich Bilder, Videos und Storys von den verschiedensten Orten der Welt veröffentlicht. Besonders viele Follower konnte ich bei meiner Amerika-Rundreise generieren. Hier reiste ich drei Wochen lang von einer bekannten amerikanischen Metropole in die nächste und hielt alles über Instagram fest. Danach ging es los mit den ersten Anfragen von verschiedenen Instagram Seiten, die Bilder posten wollten und mit den ersten kleinen Kooperationen.
Instagrammerin Sarah Amsl an der Donaupromenade. Foto: Theresa Schmid

Instagrammerin Sarah Amsl an der Donaupromenade. Foto: Theresa Schmid

„Die Interaktion macht mir am meisten Spaß“

PE:  Hättest du mit diesem Erfolg gerechnet?
Sarah: Nein, hätte ich nicht, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass so viele Leute mein Leben interessant finden und es regelmäßig verfolgen wollen.
PE: Wer fotografiert dich meistens für deinen Account?
Sarah: Überwiegend fotografieren mich Familienangehörige und Freunde, da ich mit Ihnen die meiste Zeit verbringe. Oft mache ich auch Fotoshootings mit Fotografen, die über Instagram anfragen.
PE: Was macht dir am meisten Spaß an Instagram?
Sarah: Am meisten Spaß macht mir an Instagram die Interaktion mit der Vielzahl an Menschen. Kein anderes Medium ermöglicht es einem auf so kurze Zeit eine so große Masse an Leuten zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren. Die Tatsache, dass es immer mehr Follower werden spornt an, dahinter zu bleiben und weiterhin fleißig zu posten und zu interagieren.
PE: Was ist dein Lieblingsort in Passau?
Sarah: Am besten gefällt es mir an der Donau/Innpromenade. Hier werden immer Urlaubsgefühle in mir geweckt.
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