Die schönste Maßnahme gegen Hitze ist, an den See oder ins Freibad zu gehen und dort in das kühlende Nass zu springen. Foto: Pascal Höfig
Die schönste Maßnahme gegen Hitze ist, an den See oder ins Freibad zu gehen und dort in das kühlende Nass zu springen. Foto: Pascal Höfig

Badesee vs. Freibad: Was ist die bessere Badelocation?

„36 Grad und es wird noch heißer“ ist wohl ein ganz gutes Motto für diesen Sommer – ganz klar Zeit für den ersten Sprung ins kühle Nass. Dabei stellt sich für viele jedes Jahr die gleiche Frage: Geht man lieber an den Baggersee oder doch ins Freibad? Beides hat so seine Vor- und Nachteile. Wo kühlen sich die Passauer in diesem Jahr am liebsten ab? Wir sind auf die Kommentare und Meinungen gespannt!

Natur pur oder Chlor und Beton?

Grüne Wiesen, schattige Bäume und frische Luft – mit dieser idyllischen Kulisse entspannt es sich gleich doppelt so leicht. Beides gibt es am See und auch im Freibad. Beim Wasser gibt es allerdings große Unterschiede: Im Gegensatz zum Schwimmbadwasser ist das Wasser des Baggersees chlorfrei und daher besser für Haut, Haare und Augen.

Badeseen rund um Passau

Für die einen ist das Natur pur, für die anderen allerdings schmutzig und eklig. Denn trotz der regelmäßigen Wasserproben, teilt man sich das Wasser mit Enten, Fischen und jeder Menge Algen. Auch beispielsweise beim Hartkirchener Badesee teilen sich hier die Meinungen. Der Untergrund ist sandig, steinig oder matschig – was bei manchen ein mulmiges Gefühl verursacht. Auch ist es nicht immer ganz ungefährlich, in einem See baden zu gehen. Deshalb bevorzugen viele Wasserratten die betonierten und gepflasterten Becken der Schwimmbäder. Hier kann man eben sehen, was sich so alles unter einem befindet.

Ruhe genießen vs. Action

Überfüllte Becken, mit Wasser spritzende und vom Rand springende Kinder – im PEB kann es schon mal eng und laut werden. Auf dem Gelände und im Wasser des Baggersees verläuft es sich dagegen auch an volleren Tagen besser. Die großflächigen Liegewiesen sind außerdem ein dickes Plus für die Badeseen. Hier hat man meist seine Ruhe und kann super entspannen. Im Schwimmbad liegt man dann doch oft wie die Ölsardinen Handtuch an Handtuch mit fremden Badegästen und mit der Ruhe ist es auch so eine Sache.

Freibäder in der Region

Der Nachteil beim Schwimmen im See: “Bahnen” schwimmen könnte sich je nach See schwierig gestalten. Auch lässt sich die zurückgelegte Strecke nicht so genau nachverfolgen wie im Freibad. Hier sind die Bahnen metergenau abgemessen. Eine Alternative für alle Sportbegeisterten wäre zum Beispiel, sich an der Schwimm-Zeit anstatt der zurückgelegten Strecke zu orientieren.

Verpflegung und Sanitäranlagen

Gekühlte Getränke, Eis, Toiletten, Umkleidekabinen: Früher war die Gastronomie und der Service ein eindeutiger Pluspunkt für das Schwimmbad. In den letzten Jahren haben viele Bagger- und Badeseen allerdings mit Kiosks, Duschen und WCs aufgerüstet, so dass sich die Badeorte in dieser Kategorie kaum unterscheiden. Auch am Baggersee gibt’s ein Kiosk, dass die Badegäste mit kühlen Getränken und Speisen versorgt.

Parksituation und Anreise

Da die Parksituation bei gutem Wetter sowohl in Schwimmbädern, als auch an Baggerseen schwierig ist, kann man hier keine Vor- oder Nachteile beschreiben. Es lohnt sich möglichst früh die Schwimmsachen zu packen und sich einen Parkplatz zu sichern. Oder man fährt einfach mit dem Rad. Einen großen Vorteil gibt es aber noch: Badeseen sind meist kostenlos was den Eintritt betrifft, beim Freibad muss man in aller Regel bezahlen.

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