Wer sich nicht an den "Dresscode" hält, muss in Osterhofen XXL-Shirt tragen. Foto: Pascal Höfig
Wer sich nicht an den "Dresscode" hält, muss in Osterhofen XXL-Shirt tragen. Foto: Pascal Höfig

XXL-Shirts verdecken an Osterhofener Schule zu viel Haut

In den letzten Tagen erregte eine Schule im nahen Osterhofen die Gemüter im ganzen Lande, mal wieder ging es um den „Dresscode“ an Schulen. Besonders an heißen Sommertagen greifen vor allem Schülerinnen gerne zu etwas freizügigerer Kleidung, wie Hotpants, Miniröcken und kurzen Kleidchen. Das wird allerdings nicht an allen Schulen geduldet, auch nicht vom Rektor einer Mittelschule in Osterhofen.

Wer hier in zu kurzer Kleidung zum Unterricht erscheint, bekommt ein XXL-Shirt zum Überwerfen, dies berichtet die Passauer Neue Presse. Laut der Tageszeitung funktioniere die Abschreckung recht gut, denn die Shirts wären schon länger nicht mehr in Gebrauch gewesen. Dabei wären anstößige Ausschnitte verboten, kurze Hosen seien erlaubt, solange der Popo bedeckt sei, dies berichtet auch die BILD-Zeitung. Drei der Riesen-Shirts gibt es laut der PNP – sogar mit Statement: „I love Mittelschule Osterhofen“ oder „Ich bin ein Star! Holt mich hier raus“.

Diskussionen zum „Dresscode“ an Schulen

Auch andernorts kommt es immer wieder zu Diskussionen, wie freizügig Schülerinnen und Schüler im Unterricht und auf dem Schulgelände auftreten dürfen. 2015 legt das Würzburger Deutschhaus-Gymnasium eine verbindliche Kleiderordnung fest, die Hotpants, transparente Oberteile und noch einige andere Kleidungsstücke untersagte.

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